KiKS-BLENDE 4
Thema: Partizipation
Die vierte Ausgabe der KiKS-Blende beschäftigt sich mit dem Thema „Partizipation“, „Teilhabe“, „Beteiligung“ – Worte, die zum Standard-Repertoire in der Bildungsarbeit gehören. Doch was steckt dahinter, wenn man einmal genauer hinschaut? Wie lässt sich eine Balance finden zwischen unterstützendem Rahmen und Freiheit der Teilnehmenden? Welche Haltung braucht es und was haben Vertrauen oder Macht damit zu tun? Wie können wir Räume schaffen, in denen Kinder und Jugendliche Beteiligung erleben und gestalten?
Es gibt vermutlich keine eindeutigen Antworten. Vielleicht geht es gerade darum, sich auf den Weg zu machen, sich Gedanken zu machen, die eigene Praxis zu reflektieren, Neues auszuprobieren und dranzubleiben. Wir geben mit den Blende-Beiträgen auf dieser Seite Einblicke in unseren Such-Prozess, in einzelne ausgewählte Projekte mit unterschiedlichen Zugängen und Perspektiven und möchten Impulse und Inspirationen zum Weiterdenken geben.
Beiträge
Der Einführungstext beleuchtet die zentrale Frage, wie Partizipation von Kindern und Jugendlichen in kultureller Bildung und Offener Kinder- und Jugendarbeit wirklich wirksam werden kann. Er zeigt, warum Beteiligung weit mehr ist als Methoden oder gute Absichten und warum eine Haltung, die Machtverhältnisse hinterfragt, Strukturen verändert und junge Menschen als Expert:innen ihres eigenen Lebens ernst nimmt, Voraussetzung für wirksame Partizipation ist.

Wir blicken auf das KiKS-Festival 2025 zurück: Was passierte bei der KiKS-Forschungsstation zum Thema „Partizipation“? Wie gings Thaila, die den Breakdance-Battle organisiert hat, und lest nach, was die beiden KiKS-Moderator:innen zu ihrem „Job“ sagen, erfragt von vier Kindern der Münchner Kinderzeitung.

Die S27, ein „Kunstlabor für junge Leute, die die Welt verändern wollen“ in Berlin-Kreuzberg, gibt Einblicke, wie Partizipation in ihrer Praxis erlebbar wird und was es dazu braucht.

Mona Jas, künstlerische Leiterin des KinderKunstLabors in St. Pölten, Österreich, erzählt im Interview, wie sich Kinder innerhalb eines Ausstellungshauses für zeitgenössische Kunst beteiligen können und welche Bedeutung der Raum dabei spielt.

Wie die Offene Kinder- und Jugendarbeit Partizipationsprozesse eröffnet, beschreibt der Beitrag des Kreisjugendrings München-Stadt.

Auf Ebene der kommunalen Beteiligung gibt der Arbeitskreis Kinder- und Jugendbeteiligung in München eine Übersicht über verschiedene Strukturen und wie sie zusammenwirken können.

Im Beitrag zum Tanz- und Theaterfestival Rampenlichter kommen Jugendliche selbst zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen im Begleitprozess des Festivals.

Anna Grebe ordnet als Medienwissenschaftlerin bzw. Inputgeberin an den Schnittstellen von Medien, Politik und Partizipation den Begriff „Partizipation“ auf einer übergeordneten Ebene ein.

Eine Auswahl an weiterführenden Links, untergliedert in eher theoretischen Input für eine inhaltliche Auseinandersetzung und ganz konkreten Praxisprojekten.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und freuen uns über Gedanken & Feedback an: kiks(at)kulturundspielraum.de!
