Fini Delfin
Einmal lebte eine glückliche Delfinschule im weiten Ozean Jeden Tag spielten die Kinder gemeinsam verschiedene Spiele: Fangen, verstecken in den Riffen oder sie beobachteten die anderen Tiere. Meistens waren alle 10 Delfinkinder, außer den ganz kleinen welche bei den Eltern blieben, in einer Gruppe unterwegs. Doch manchmal teilten sie sich auf wenn sie sich nicht einigen konnten was sie machen wollten. So wie an diesem schönen Tag, an dem das Meer ruhig war. Einige Delfinkinder wollten fangen spielen, doch Fini,ein Delfinmädchen, und ihre Freundinnen wollten lieber nach oben schwimmen und schauen was die Menschen machten. So zogen sie zu dritt los. Die Freundinnen schwammen in die Nähe es Strandes wo oft viele Kinder waren wenn das mehr ruhig und warm war. An der Sandbank vollführten sie späktakuläre Sprünge. Vorsichtig kamen Menschen angeschwommen, hielten aber reichlich Abstand, aus Angst, die Delfine zu verscheuchen. Ein kleines Mädchen war weit ins tiefe Wasser geschwommen, und als es die Delfine erblickte, war das Mädchen so fasziniert, dass Schwimmen vergaß. Langsam ging sie unter und bemerkte es gar nicht. Sie beobachtete die Figuren die die Delfine unter Wasser machten, bis ihr die Luft ausging und sie das Bewusstsein verlor. Fini, die das Mädchen gesehen hatte, blickte sich verwundert um. Wo war es hin? Als sie wieder ins Wasser tauchte sah Fini das Mädchen. Es ging regungslos unter. Das Delfinmädchen reagierte blitzschnell und eilte hinab. Eine ihrer Freundinnen rief ihr, was dank Echoortung auch im Wasser gut funktionierte, zu: „Wohin willst du?“ Fini antwortete nicht. Sie war zu hundert Prozent konzentriert auf die Rettun des Mädchens. Hoffentlich war sie nicht zu spät. Beim Mädchen angekommen, nahm sie es vorsichtig auf den Rücken und schoss hoch. Oben schwamm sie so, dass das Mädchen atmen konnte. Da spürte Fini eine Bewegung auf ihrem Rücken. Das Mädchen war wach! Es fragte: „Hä, warum bin ich auf einem Delfin?“ Fini, völlig überrascht es verstanden zu haben antwortete: „Du bist untergegangen und bewusstlos.“ Das Mädchen blickte sich irritiert um. Doch da war niemand. Außer dem Delfin. Und Delfine konnten doch nicht sprechen, oder? „Wer redet da?“, fragte sie verängstigt. „Ich, der Delfin. Ich heiße übrigens Fini“, antwortete Fini. Das Mädchen machte große Augen: „Delfine können sprechen? Hast du mich gerettet?“ Fini reagierte etwas beleidigt:“Ja habe ich. Und du hörst ja dass ich sprechen kann“ „Können wir Freunde sein?“, fragte das Mädchen. Etwas verwirrt antwortete Fini: Ja, gerne. Aber meinst du das geht? Zwischen Delfin und Mensch?“ „Natürlich!“, strahlte das Mädchen. „Ich komme jeden Tag ans Meer. Wollen wir uns einfach an der Sandbank treffen?“ Auch Fini freute sich: Auf jeden Fall! Ich muss aber wieder zurück zu meiner Delfinschule. Bis morgen!“ Fini sah schon die Sonne untergehen und eilte zurück zu ihrer Familie. Dort musste sie die ganze Geschichte erzählen: Also eigentlich wollten wir nur ein paar Tricks vorführen aber dann… Von da an trafen sich die beiden jeden Tag und manchmal nahm Fini auch ihre Delfinfreundinnen mit.
Mirja
