Rückblick 2023
KiKS-Festival 9.-11.6.23

Zusehen, mitmachen, flanieren, verweilen, forschen, malen, Theater spielen, schreiben, bouldern u.v.m. 2023 gab es wieder eine beeindruckende Anzahl kinderkultureller Angebote: fast 70 Workshops und Mitmachangebote, 20 Bühnenpräsentationen und … aber Stopp: Das ist es eigentlich nicht, was KiKS ausmacht, also weg von den Zahlen und hinein ins Geschehen.

(Fotos von Adrian Vallejos, wenn nicht anders angegeben)

Eröffnung

Da wird jemand von einem Bären verfolgt? Der Walking Act des Theaterhauses leitet die Eröffnung ein. Es gab Grußworte des Stadtrats Christian Müller, von Ulrike Boesser, der stellvertretenden Vorsitzenden des BA8, von Christina Trollmann vom Sozialreferat/Stadtjugendamt und die dritte Bürgermeisterin Verena Dietl schickte eine Videobotschaft. Weiter gings dann mit Artistik des Westendzirkus, Tanzperformances von memoves und dem „Propaganda Song“ aus „Maestros Werk – Jetzt auch mit Tomaten“ des IMAL-Musiktheaters. Außerdem gab es eine Lesung mit Auszügen aus dem „Magazin Federkiel“ der Pirat*innenpresse.

Geschichten.Bauen

Apropos Lesen und Schreiben: Eben diese Pirat*innenpresse hatte bei KiKS ein Schreibquartier und ein mobiles Schreibbüro. Das traf auch ganz das Thema der zweiten Blende, denn: „Geschichten.Bauen„, hieß es da.

Thematisch passten dazu waren auch die Geschichten-Schachteln, große Guckkästen, die einluden, sich selbst als Mitspieler:in in eine solche Geschichte zu stellen. Oder der digitale Geschichtenstadtplan „City-Stories“ mit selbst erfundenen Geschichten von Kindern und Jugendlichen, als Trickfilme, Fotostories, Comics, Schattentheater, Spielfilme und Hörspiele. Ausgestellt waren außerdem Magazine, Hefte und kleine Bücher von Kindern und Jugendlichen, die in der Pirat*innenpresse entstanden sind.

Auf dem Schneckenplatz und über den Schneckenplatz

Im Projekt „Always Remember. Never Forget“ wird Geschichte entdeckt und sichtbar gemacht. Dieses Mal war es der Schneckenplatz, auf dem KiKS stattfindet, der mit Videokameras und alten Fotos erkundet wurde. Während die einen forschten, wurde auf dem Platz selber rege weiter gebouldert, Tischtennis gespielt, Musik gespielt, über Bio geredet und gegessen, ein raumgreifendes skulpturales Gemeinschaftswerk erschaffen, getöpfert und und und … neuer Stoff für die nächste Generation Geschichte-Erforscher:innen.

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