KiKS-Festival 2024: Schutzkonzept für Partner:innen

Beim KiKS-Festival sind zahlreiche Akteur*innen für den Schutz der teilnehmenden Kinder und Jugendliche verantwortlich. Uns als Veranstalterkreis des Kinder-Kultur-Festivals liegt daran, während der Veranstaltung ein respektvolles Miteinander zu fördern. Dazu gehört, dass jede:r die eigenen Grenzen respektiert und auch die Grenzen anderer achtet und anerkennt. Dies zu gewährleisten ist uns eine Verpflichtung, der wir uns verantwortungsvoll stellen.

Unser Ziel ist es, einen für alle sicheren Platz zu schaffen. Das bedeutet, dass wir uns für eine Umgebung einsetzen, die frei von Gewalt, Übergriffen, Grenzüberschreitungen und Diskriminierung ist:

  • Wir wollen einen diskriminierungssensiblen Ort schaffen und eine Kultur des Hinschauens pflegen.
  • Gewalt und Diskriminierung sollen erkannt und zur Sprache gebracht werden.
  • Gewaltfreiheit und das Kindeswohl sind oberstes Gebot.
  • Wir wollen eine Atmosphäre der Akzeptanz schaffen im Umgang mit:
    • physischen und psychischen Einschränkungen
    • individuellen Wertevorstellungen und kulturellem Background
    • verschiedenen sexuellen Orientierungen und Identitäten
  • Wir bemühen uns um wertschätzende Sprache und gewaltfreie Kommunikation.
  • Körperkontakt zwischen erwachsenen Mitarbeitenden des KiKS-Festivals auf der einen und Kindern und Jugendlichen auf der Anderen muss der Situation angemessen sein (bspw. Trösten)
  • Alle Mitarbeitenden sind gut informiert und für die Themen Kinderschutz und Prävention sensibilisiert:
    • Allen Mitarbeitenden wird dieses Schutzkonzept zur Verfügung gestellt.
    • Ansprechpersonen und Verantwortliche werden benannt (siehe unten).
  • Backstage (Bereich hinter der Bühne) sind nur folgende Personengruppen zugelassen:
    • Mitarbeitende des KiKS-Festivals (Namensschild am roten Lanyard)
    • Auftretende Kinder und Jugendliche sowie deren Betreuungspersonen (orangenes Arm-Bändchen)
  • Die Umkleiden sind getrennt und es wird eine All-Gender-Toilette geöffnet.
  • In jedem abgetrennten Backstage-Bereich befindet sich immer mindestens eine weitere Person (keine 1:1-Situationen).
  • Mitarbeitende im Bühnen- und Backstage-Bereich müssen ein Präventionspapier unterzeichnen
  • Im Bereich der Galerie oberhalb des Bühnenbereichs (Zugang 1. Stock über das Foyer) haben ausschließlich Mitarbeitende des KiKS-Festivals Zugang (Namensschild mit rotem Lanyard).
  • Backstage sind grundsätzlich keine Foto- u. Videoaufnahmen erlaubt
  • Fotos, auf denen einzelne Kinder klar zu erkennen sind, dürfen nur mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten veröffentlicht werden. Davon ausgenommen sind Fotos von Bühnenaufführungen
  • Im Falle von Grenzüberschreitungen gibt es klar benannte und kommunizierte Ansprechpersonen, Verantwortliche und Maßnahmen:
  • Für den Bereich Bühne und Backstage sowie für die restlichen Workshop-Bereiche in der Kongresshalle und im Freien gibt es jeweils eine geschulte Mitarbeiterin, die mit betroffenen Personen sprechen und sie beraten kann.
  • Für Gespräche und Beratung kann jederzeit ein sicherer und ruhiger Raum bereitgestellt werden.
  • Die KiKS-Info in der Alten Kongresshalle stellt in solchen Fällen jederzeit und sofort Kontakt her.
  • Wer Personen beobachtet, die sich auffälig verhalten, nimmt bitte Kontakt mit der KiKS-Info in der Alten Kongresshalle auf
  • Wenn sich Kinder, Jugendliche oder Eltern wegen erfolgter Diskriminierung oder sexualisierter Gewalt an euch wenden, bringt sie bitte zur KiKS-Info oder ruft direkt die betreffende Ansprechpartnerin an:
    • Bühne und Backstage: Kerstin Hof
    • Alle übrigen Bereiche: Irmi Kurzeder